Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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XV.

Das geheimnißvolle Haus.

Marie hatte ganz richtig beobachtet. Bernthal lenkte, wie ſie vorher geſagt, ſeine Schritte einem einſamen, öden Hauſe zu, das unfern des Landwehr⸗ grabens allein und frei auf dem Köpnicker Felde ſtand. Dieſes Haus war dunkel und öde. Virgends be⸗ merkte man Licht an den Fenſtern, nirgends ließ ſich eine Spur von Leben gewahren. Die Hausthür

war geſchloſſen, die Jalouſien vor den Fenſtern nie⸗

dergelaſſen. Das Haus ſchien eines von den vielen, deſſen einzige Errungenſchaft der Märztage darin beſtand, daß ſein Beſitzer, bei der ſo ſehr vermin⸗ derten Einwohnerzahl Berlins, keine Miether für ſein Haus finden, und es als todtes Kapital unbe⸗ nutzt mußte daſtehen laſſen.

Vor der Thür dieſes Hauſes angekommen, blieb Bernthal ſtehen und blickte ſpähend nach allen Sei⸗