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ſagte ihre Mutter unwillig, bis er Berlin verläßt und wir mit aller unſerer Rache nichts weiter, als das Vachſehen haben.
Er wird Berlin nicht verlaſſen, ſagte Marie, denn er hat große Plane hier. Ich kenne jetzt ſein ganzes Leben, ich weiß, was er thut und treibt, und mit wem er verkehrt, nur Eins muß ich noch er⸗ forſchen— ich muß wiſſen, was er in jenem ein⸗ ſamen Hauſe thut. Heute iſt der Tag, an dem er hinzugehen pflegt. Ich werde auch dort ſein!
Und Marie, des Regens nicht achtend, der in wilden Strömen herabfloß, eilte durch die Straßen zu Bernthals Wohnung hin. Der Abend begann ſchon zu dämmern, ſie lehnte ſich an einen der Bäume und blickte hinüber zu ſeinen Fenſtern..
Ich ſehe ſeinen Schatten am Fenſter, murmelte ſie, er wird bald kommen. Wann denn, wann werde ich ihn tödten? Er lebt ſchon ſo lange und freut ſich des Lebens, und ich? Oh, oh, warum iſt meine Hand ſo feig, daß ſie ihn nicht trifft, wenn er jetzt aus dem Hauſe tritt, warum locke ich ihn nicht zu mir und lächle ihm, blos um ihn dann in meinen Armen zu erwürgen? Aber nein, nein, wir müſſen die Briefe haben, und er ſoll dieſe ſchöne Frau lie⸗ ben, welche ihn verabſcheut. Dieſe Strafe iſt für


