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Uebrigens war es ſehr ſelten, daß Fürſt Friedrich lachte, und ſeine Unterthanen flüſterten einander kopfſchüttelnd in's Ohr, daß ihr geliebter Landesherr trotz ſeiner großen Jugend ſchon manches Leid er⸗ fahren habe, und daß es ihm fehle an der rechten Freudigkeit des Gemüths und an einer gewiſſen Wärme des Herzens, welche ſonſt den jungen Männern, und wären ſie auch immerhin Fürſten, eigen zu ſein pflegt.
In der That, Fürſt Friedrich hatte niemals geliebt, niemals hatte irgend ein Weib ihn zu einem Seufzer, zu einem Lächeln verleitet. Das war der ſtille Gram, der nagende Kummer ſeiner fürſtlichen Mutter, das war es, was ihr Antlitz trübe und ihre erhabene Stirn verdunkelte.——
Die Fürſtin Mutter war allein in ihrem Bou⸗ doir. Sie hatte ſoeben ihre Toilette vollendet und ihre Kammerfrauen entlaſſen; ſie hatte alsdann ihren Hofdamen befohlen, ſie im Gartenſalon zu erwarten, und war in ihr Boudoir gegangen, deſſen Thüre ſie ſorgfältig hinter ſich geſchloſſen hatte. Kaum ſah ſie ſich allein, als ſie mit haſtigen Schrit⸗
ten das Gemach durchſchritt und ſich dem Fenſter
näherte, ſich vorſichtig in den faltigen Sammetvor⸗ en deſſelben verbergend, als fürchte ſie, irgend
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