Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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kommen, umd das geht einzeln leichter, als zu Vieren; aber ich denke, die Bande der Freundſchaft ſollten nicht mit dieſer Trennung zerreißen. Wir haben einige Stunden mit einander verlebt, welche wohl geeignet ſind, eine dauernde Zugehörigkeit für das ganze Leben zu erzeugen, und ich meinestheils ſchwöre hier feierlich, daß ich zu jeder Zeit bereit und willig ſein werde, den Freunden dieſer Todesnacht mit meinen beſten Kräften zu dienen, wo ich kann, und wo ſie meiner bedürfen.

Ich ſchwöre daſſelbe! rief der Tiſchler Karl feierlich.

Und ich ſchließe mich dieſem Schwure an, ſagte Graf Feldkirch nach einigem Zögern.

Sie reichten ſich noch einmal die Hände, dann ſchieden ſie.

Aur Bernthal blieb zurück im Kornfeld neben der einſamen Eiche. Er ſchaute mit trübem Blick den Geſtalten der Freunde nach, welche, Jeder nach einer andern Richtung hin, ſich entfernten, b bald ſeinen Augen ganz entrückt waren.

Dann ſagte er mit einem triumphirenden ich bin allein und ich bin frei! Das Leben iſt wieder mein und dieſer luſtige Spaß des Daſeins