So iſt es!
Wohl, auch ich bin fertig. Rückt näher zu mir heran, und laßt uns noch einmal überlegen.
Die vier Freunde rutſchten vorſichtig und ängſt⸗ lich auf dem Fußboden zu Bernthal's Lager hin.
Gebt mir eure Hände, ſagte er. Gut, ich fühle eure Hände. Keiner von euch hat Furcht, denn keine dieſer Hände iſt kalt und zittert, Ihr ſeid ent⸗ ſchloſſen!
Wir ſind entſchloſſen! flüſterten ſie.
Aber wißt ihr auch, was ihr wagt? fragte Bernthal. Es iſt ein tollkühnes Unternehmen, eine That mit ſo wenig Ausſicht auf Erfolg, daß Nie⸗ mand auch nur die kleinſte Wette für das glückliche Gelingen unſeres Planes riskiren würde. Daß ich mein Leben wage, das iſt natürlich; ich wage dabei nichts weiter, als höchſtens eine einzige Stunde der Morgendämmerung, denn ob ich um zwei Uhr von der Schildwache oder um drei Uhr von zehn kom⸗ mandirten Soldaten erſchoſſen werde, das iſt ein ge⸗ ringer Unterſchied. Aber ihr habt mehr zu ver⸗ lieren, und ihr ſetzt das Leben gegen einige kurze Jahre der Gefangenſchaft ein.
Kurze Jahre! ſagte eine bittere und ſpöttiſche Stimme. Jeder Tag der Gefangenſchaft iſt eine


