Vie Flucht aus den Eaſematten.
Die Sonne neigte ſich dem Untergange zu. Sie warf ihre rothen Streiflichter auf die grünen Wälle der Feſtung Raſtatt und auf die choliſche lange Linie der Kaſematten, in deren trü⸗ ben und kellerartigen Räumen viel hundert ungilcA licher Irregeleiteter jetzt den phantaſtiſchen Traum einiger romantiſcher Wochen mit monatelanger Ge⸗ fangenſchaft abbüßen ſollten. Die eine der engen niedrigen Thüren der Kaſematten war ſo eben ge⸗ öffnet und unter Vortritt zweier bewaffneten Sol⸗ daten traten fünf Männer in den engen Hofraum, den ſie ſchnell durchwandelten und an der Höhe des Walles emporklimmten, gefolgt und begleitet von
den ſie beaufſichtigenden Soldaten. Dieſe fünf
Männer mit ihren bleichen Geſichtern, ihren nieder⸗
geſchlagenen Blien⸗ ſo verſchieden ſonſt in ihrem 1*⁸


