Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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mehr umſchattet werde von dem Bilde eines Vaters, den ſie nicht liebt, ſondern den ſie verachtet. Sie wird mich niemals wieder ſehen.

Und wer wird alsdann dieſes junge Mädchen ſchützen? Wer wird ſie bewahren vor der Welt, und ihre Unſchuld ſichern vor den heimtückiſchen Angriffen der Menſchen?

Sie werden das thun, Omar!

Ich?

Anna liebt Sie, und ich weiß, daß Sie ihrer würdig ſind. Zum letzten Mal nehme ich das Recht eines Vaters in Anſpruch. Ich gebe Ihnen meine

Tochter. Machen Sie ſie glücklich!

Omar ſtieß einen Ausruf der Freude aus, und warf ſich, dem erſten Drang ſeiner Empfindung nachgebend, an Bernthals Bruſt. Oh ſie ſoll glück⸗ lich ſein, ſagte er. Ich danke Ihnen die Seligkeit meines Lebens, und ich werde Ihnen die Wonne, welche ich eben empfinde, zu lohnen ſuchen, indem

ich Anna glücklich mache. Oh Bernthal. Vergeſſen

ſei aller Zorn und alle Mißſtimmung. Reichen Sie mir Ihre Hand. Kommen Sie! Laſſen Sie uns fern von hier in ländlicher Stille und Einſamkeit leben, ein neues, anderes Leben. An dem Glücke

Ihrer Kinder werden Sie ſich aufrichten, und die

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