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kleinen Raume auf und ab. Sein Geſicht war von einer erſchreckenden Bläſſe, und ſeine Züge arbeiteten und kämpften in tiefer innerer Bewegung.
Ich wollte Ihnen von meiner Tochter ſprechen, ſagte er endlich leiſe, faſt ſchüchtern.
Oh Anna! Armes unſchuldiges Mädchen! rief Omar leidenſchaftlich. Wie das Ideal meiner Träume ſtandeſt Du vor mir, und nun—
Und nun? fragte Bernthal geſpannt. Iſt ſie nicht fleckenlos und rein von aller Schuld?
Und dennoch wird die Stirn dieſes Engels be⸗ ſchattet von dem Verbrechen ihres Vaters. Oh, Sie haben den Frieden dieſer reinen Seele getrübt, Sie haben ſie um ihr heiligſtes Gefühl, um ihre Kindes⸗ liebe betrogen.
Und ich? Habe ich denn nichts verloren? ſagte Bernthal gedankenvoll und leiſe, wie zu ſich ſelber. Habe ich nicht das Einzige verloren, was für mich noch Werth hatte? Sie war der Stern, welcher mir in der Nacht erglänzte. Der Stern hat ſich mir verhüllt,— es iſt Vacht. Ich will alſo hin⸗ gehen und ſchlafen.— Nach einer ſchmerzlichen Pauſe fuhr Bernthal fort: Anna ſteht jetzt allein in der Welt. Sie hat mich aufgegeben, ſie verabſcheut mich. Es iſt daher billig, daß ihre Zukunft nicht


