Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Deine Mutter, aber Giuſeppo, ſie ſchaut in dieſer Stunde zu Dir hernieder, ja und ich weiß, ſie ſeg⸗ net Dich, wenn Du einer Mutter Dich erbarmſt.

Ginſeppo denke, daß Deine Mutter Dir nahe iſt,

und ſei barmherzig! Und Giuſeppo dachte an ſeine Mutter, er dachte, wie ſie oft hungernd und dürſtend ihm das letzte Stück Brod, ihm den letzten Trank gegeben, für ſich ſelber nichts behaltend, wie ſie zitternd vor Froſt die letzte Hülle von ihren Schultern genommen, um ihn damit zu wärmen, wie ſie auf hartem Stroh ge⸗ ſchlafen, um ihm den weichen Pfühl zu laſſen, er dachte, wie ſie ſterbend ſeine Hand genommen und mit brechendem Blick ſeinen Namen genannt. Und wie er das Alles dachte, fühlte er eine tiefe Weh⸗ muth ſein Herz beſchleichen, fühlte ſein Ange von einer Thräne befeuchtet, und mit weichem Ton, wie ihn Ellinor nur in den längſt verklungenen Tagen ihrer Liebe von ihm gehört, ſagte er: Du thateſt wohl mich an meine Mutter zu erinnern. Ja wahr⸗ lich, dieſe hat mich treu geliebt, und bis ans Ende ihres Lebens. Und um dieſer Erinnerung will ich Dir ſagen, was ich von Deinem Kinde weiß. An dem Tage Deiner Verlobung, fuhr er fort, und ſchon ſchwan bei dieſer Erinnerung der milde Ausdruck ſeiner Züg und der finſtre, grollende Blick kehrte zurück, an de*