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Vorſchläge machten, meinem Gemahle Alles zu ver⸗ rathen!
Laſſen Sie ihn, rief Nordheim raſch, kommen Sie ſelbſt ihm zuvor! Alles Heil und alles Glück beruht im gegenſeitigen Vertrauen. Laſſen Sie dieſes walten, gewinnen Sie den Muth über ſich, dem Ge⸗ mahl Alles zu ſagen, dann iſt alle Qual beſeitigt und geendet. Mißtrauen ſchafft Unheil und Jammer, führt zu Trug und Lüge. O werfen Sie dies Alles von ſich, und laſſen Sie Ihren Gemahl Ihren Ver⸗ trauten ſein!
Nimmermehr, rief Ellinor erbleichend, ich würde es nicht ertragen ſeinen ſtrafenden Blick auf mich geheftet zu ſehen, ſeiner Verzeihung zu bedürfen. Ach, wenn die Liebe erſt verzeihen muß, iſt ſie die wahre Liebe nicht mehr! Nein, nein, Alles will ich thun und dulden, nur dies nicht! Laſſen Sie mich nicht vor meinem Gemahl zu erröthen haben!
Und was gedenken Ew. Lordſchaft nun zu thun? fragte Nordheim.
Ich weiß es nicht, ſagte Sie verzweiflungsvoll. Sie allein können mir rathen und helfen.— Dann blieb ſie ſtehen, und wie in einem innern Kampf begriffen, neigte ſie ihr Haupt auf ihre Bruſt, und in Zittern durchflog ihre Glieder. w Sie Aues?
agte ſie dann dumpf und bebend.
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