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und beſcheiden, es führt zu Gott. Ja es beſſert und bildet, lehrt uns in Liebe unſre Fehler erkennen, lehrt uns in Liebe ſie beſſern, lehrt uns die eigne Indi⸗ vidualität verleugnen um der andern zu genügen, ſie lehrt uns im Glück die Tugend und in der Tugend die Liebe.
Der Lord legte ſeine Hand auf Ellinors Herz, und ſagte in heiliger Rührung: Dank Deinem edlen ſchönen Herzen für dieſe Worte, Dank Dir für Dich, für Deine Liebe! Lerne nur Eins, meine Geliebte, Zuverſicht und Glauben an das Glück und an mich! Denke, daß meine Liebe unwandelbar iſt und ewig, daß ſie alle Stürme überdauern und alle Klippen umſchiffen wird. Halte feſt an dieſen Worten, fuhr er fort und ein tiefer Ernſt lag in ſeinen Zügen, feſt, wie an einem unerſchütterlichen Fels, dann wirſt Du auch niemals bangen, und auch die Ruhe des Glückes wird Dein ſein!
Ehe Ellinor Zeit hatte nach dem Sinn ſeiner letzten Worte zu fragen, wurden ſie von einem Diener unterbrochen, der Nordheim meldete.
Der Lord ſtand auf, und noch einen Kuß auf die Lippen ſeiner Ellinor drückend, ſagte er: dünken mich doch Deine Küſſe ſtets neuer Lebensbalſam und neue Luſt! Komm, Ellinor, noch einen Kuß! Noch Einen! Schon höre ich Nordheims Schritte, und ich


