Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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ihm anfangs nur wie ein Stück Holz in Geſtalt einer Birne erſchienen, ſo gewahrte er nach und nach, daß in dieſer Birnenform noch einzelne Linien eingeſchnit⸗ ten waren, die ihm, je näher er hinſchaute, allge⸗ mach Form und Geſtalt gewannen, und ſich ihm end⸗ lich als den Contvur eines menſchlichen Geſichts ver⸗ deutlichten; nachdem er erſt dies entdeckt, konnte es ihm nicht ſchwer fallen, zu erkennen, wen dieſer Um⸗ riß darſtellen ſollte, der in der That die unverkenn⸗ baren Züge Louis Philipps, des Königs der Franzoſen trug. Die täglichen Schießübungen Armands wurden ihm jetzt verſtändlich, und mit dem Finger auf die Stelle deutend, wo eine Kugel gerade durch den Um⸗ riß des einen Auges auf der Birnenform gegangen war, ſagte Nordheim, Armand mit einem bedeutungs⸗ vollen Blicke anſehend: dieſe Form hier beſtätigt Ihre vorige Erzählung. Und inwiefern, fragte Armand, kann Ihnen eine hölzerne Birne ein Beleg meiner Lebensgeſchichte ſein? Vive Pempereur! iſt Ihr Wahlſpruch, und dieſe Birne hier ſagt mir, daß der Ruf: vive le roi! nie⸗ mals der Ihre war! antwortete Nordheim. Armand erwiderte nichts, ſondern trug ſeine höl⸗ zerne Form ſchweigend an ihre vorige Stelle zurück. Und jetzt iſt die Reihe an Sie, mein Herr Ita⸗ liäner! ſagte der Offizier, der Nordheims Bemerkung