Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Kränze auf an dem Geländer, das die Säule umgibt, und murmelte: vive Pempereur! Eine andere Stimme wiederholte leiſe dieſelben Worte, und flüſterte mir dann zu: von dieſer Stunde an ſfind wir Brüder! Folgen

3 Sie mir! 12 Halb bewußtlos folgte ich der verhüllten Geſtalt, 1 und nachdem wir mehtere Straßen durchwandert, öff⸗

nete mein Begleiter eine Hausthüre, und wir traten ein. In einem weitläuftigen Zimmer, deſſen Fenſter ſorgfältig verhangen waren, befand ſich eine zahlreiche Verſammlung, und mein Begleitt führte mich mitten unter ſie, und ſagte: ſeht, dieſen traf ich ſo eben, als

ich beten ging an unſers Kaiſers Säule; er ſchmückte

dieſe Säule mit Immortellenkränzen, und murmelte:

ire Pempereur! Heißen wir ihn denn als Bruder

willkommen!

So ward ich ein Glied der großen Kette, die

ganz Frankreich noch heute durchzieht und umſpannt;

66 durfte ich hoffen, meinen heißeſten Wunſch erfüllt

zu ſehen, und behülflich zu ſein, den Sohn des Kaiſers

auf den ererbten Thron zu ſetzen. Ganze Armeekorps,

Offiziere und Generale, erwarteten Napoleon II., ihren

Kaiſer, waren bereit ihr Leben und ihr Blut für ihn

hinzugeben. Da ſtarb er, der Herzog von Reichſtadt, und als ſeine getreuen Unterthanen ſich erholt hatten von dieſem furchtbaren Schlag, wandten ſie ſich an