Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Aber wer war jene unbekannte Schöne? fragte Armand, und der Offizier, der ſo eben in's Zimmer trat, wiederholte mit ungeduldiger Neugierde dieſe Frage.

Dies iſt mein Geheimniß, erwiderte Nordheim, die Karte, die er vorher in ſeinen Buſen geſteckt, einen Augenblick hervorziehend und flüchtig betrachtend. Hat mich einmal der Zufall zum Ritter dieſer Dame er⸗ nannt, ſo will ich auch die erſte Ritterpflicht, welche die Verſchwiegenheit iſt, getreulich üben.

Und wir, mein werther Chevalier sans peur et sans reproche, wollen Sie durch weiteres Bitten nicht wankend machen in Ihrem Pflichtgefühl, ſagte Armand lachend. Wollen wir lieber die Geſundheit der Dame trinken! Der Abend bricht herein, und da das Schickſal uns Fünf einmal auf einander an⸗ gewieſen zu haben ſcheint, ſo dächte ich, hielten wir uns auch an einander, und verplauderten den langen Abend mit einander.

Alle ſtimmten ein; man ließ ſich von der Wirthin eine Bovle Punſch bereiten, und bald ſaßen die Fünf in traulichem Geſpräch um den dampfenden gelben Keſſel mit dem echt engliſchen Labetrank.

Nordheim, deſſen Ueberlegenheit anzuerkennen, Alle geneigt waren, ſchlug vor, ſich einander, ſo viel als thunlich, mit ihrer gegenſeitigen Vergangenheit