Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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kalten Winter und, was erſtarrt, war, durchglüht; was farblos war, färbt, was erſtorben, belebt, und aus der todten Welt ſchafft eine bunte Welt der Blüthe; ſo die Liebe im Herzen! Kampf und Unterliegen, Blühen und Verwelken, Leben und Sterben, Friede und Unfriede, ruheloſes Suchen nach Ruhe, friedloſes Streben nach Frieden! Und aus allen dieſen Wirren, dieſem Sterben und Ver⸗ gehen, dieſen Winterſtürmen, dieſer Eiſeskälte hebt ſich erwärmend und läuternd, neues Leben ſchaffend, die reine Liebe empor, verſöhnend und beruhigend durchleuchtet ſie die dunklen Tiefen des Herzens, und machet frei von Zweifel und Sünde, die reine Liebe, welche ihre Verklärung findet in der Ehe! Und die Ehe ſoll erkannt werden als die Sonne, von

welcher Segen und Glück ausſtrömt über die