Heimath entfernte) die Allen voran leuchtet in Tu⸗ gend und Anmuth?
„Bunte Welt“ nannte ich mein Buch! Nicht
bloß außen iſt die Welt— eine größere gibt es im
Herzen, und Frühling und Herbſt ſchillern und
wechſeln nicht bunter in ihren Farben, wie die Ge⸗
fühle in der Bruſt des Menſchen! Blüthen welken. 7† und neue ſproſſen, dort, wie hier; Früchte reifen,
und Pflanzen erſticken im Keim, und immer ſproßt
neues vergehendes Leben, und ſchillert und glüht in
neuen Farben. Wandel und Wechſel iſt überall!— Da draußen
in der— da drinnen im Herzen in der klei⸗ nen, ſo gren Welt! Eins nur iſt böher als Wech⸗ ſel und Wand die Sonne da draußen, die Liebe 3
da drinnen! Und wie die Sonne aufſteigt nach dem


