mich zu laben an Deiner Freundſchaft! Und nun, Deine Hand, zum Letztenmal De eine Hand!
Nun legte ſie ihre Hand in die ſeine, und Nord⸗ heim neigte ſich, einen Kuß auf dieſe Hand zu drücken. Sie entzog ſie ihm raſch, richtete ſich ſtolz und groß empor, und bleich wie der Tod, aber unendlich ruhig, deutete ſie mit der erhobenen Rechten den Gang hinab, wo Ellens weißes Gewand durch das Laubwerk ſchim⸗ merte, und ſagte feierlich:„gehe hin, Nordheim, gehe hin, zu Deiner Braut! Hüte ſie aber vor der Lehre von der Vergänglichkeit!“
Dann wandte ſie ſich raſch um, trat eiligſt durch die Ausgangsthür, und ehe Nordheim Zeit hatte ihr zu folgen, rollte der Wagen mit ihr dahin.
Lebe wohl, lebe wohl! rief er ihr nach, und wie ein hinſterbendes Echo tönte es zurück: lebe wohl! Dann verhüllte eine Staubwolke den enteilenden Wagen, und in der Ferne erſtarb das Geräuſch der rollenden Räder.


