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Sie bebte zuſammen vor dem Ton, mit dem er ihren Namen rief, und der ihre Seele ſo freudig bewegte, ſie fühlte ihre Kraft ſie verlaſſen, und ſagte haſtig: gehen Sie jetzt! Laſſen Sie uns jetzt! Mor⸗ gen, morgen ſehen wir uns bei Aurelien!
Dann lehnte ſie ſich an Ellinors Bruſt und um⸗ fing ſie feſt mit ihren Armen.
Nordheim aber blickte ſie lange an mit verklär⸗ tem, freudeſtrahlenden Angeſicht, nahm ihre herab⸗ hängende Hand und drückte ſie in der ſeinen und ſagte bittend: ein Wort noch Ellen! Ein einziges Wort noch! Iſt das, was Du da ſagſt die Stimme Deines Herzens und der Ausdruck Deiner Empfin⸗ dung?
Sie ſagte kaum hörbar: es iſt!
Es zuckte und kämpfte in Nordheims Zügen, ſein ganzes Innere war in heftiger, leidenſchaftlicher Aufregung, und mit einer Stimme, in der ſeine ganze Seele zitterte, fragte er: Ellen, ich beſchwöre Dich mir die Wahrheit zu ſagen. Ellen, liebſt Du mich nicht?
Eine tiefe, bange Pauſe trat ein; ſo ſtill war es, daß man das bange Herzklopfen, die zitternden Seufzer vernehmen konnte, ſo ſtill, daß es unheim⸗ lich laut erklang, als Ellen jetzt ſagte: Nein!
Nordheim ſchleuderte ihre Hand von ſich und


