Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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Elender, ſchwacher Menſch, ſagte ſie mit ſchnei⸗ dender Kälte, willſt Du zu Deinem Beiſtand Geſetze beſchwören, die in ihrer fluchwürdigen Beſtimmung mich zwingen ſollen, Ketten zu tragen, die ich ver⸗ abſchene? Pfui über den Mann, der Geſetze zu Hülfe ruft, die in ihrer Unnatur feſſeln wollen, was getrennt iſt, und ewig getrennt ſein muß. Du ſprichſt von Eiden, die wir vor Gott gewechſelt! Wehe Dir und mir, daß es ſo iſt, wehe, daß ich in Unverſtand und Jugend Gelübde gethan, deren Sinn ich nicht verſtand, wehe Dir, daß Du ſie angenommen! Siehe, in dieſer Stunde umſchwebt mich der Geiſt meines Vaters, der geſtorben iſt aus Gram um mich, und deſſen Warmng ich nicht hören, deſſen Bitte ich nicht beachten wonte Es aber erfüllt, was er geſprochen, und jener Sch

einer n langen Nacht auf die kaum enſeteten 8 Blüthen meines Herzens gelegt und alle in ihrem Keim zerſtört, daß mein Herz zu einer Oede gewor⸗

den, in der auch nicht eine Blume der Freude mehr ſprießt. Meinen Glauben und meine Zuverſicht, meine Hingebung an die Menſchheit und mein Vertrauen auf Gott hat er zerſtört, dieſer unheilsvolle Schwur, und lehrte mich nur zweifeln an der Menſchheit,

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