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Bettler mit grinſendem Erbarmungslächeln eine Kupfer⸗ münze dar. Dort in jener Grotte ſaßen in ſeli⸗
ger Umſchlingung ein krüppelhafter, an allen Glie⸗ dern zuſammengeſchrumpfter Kerl und ein einarmiges
bleiches Weib, hinter denen als Amor ein jämmer⸗ liches, kaum mit Lumpen bedecktes Kind zu ſehen war. Weiterhin in einer andern Niſche ſtand ein Knabe mit einer Tafel auf der Bruſt, auf der zu leſen war:„Blindgeborner“, und wiederum eine andere Grotte füllte eine Gruppe von Weibern, die mit den jämmerlichſten Geberden Ströme von Thränen vergoſſen und auf die natürlichſte Weiſe ſchluchzten, während hinter ihnen ein Kerl, der auf ſeiner Bruſt eine Tafel, mit der Inſchrift:„ Taubſtummer“ be⸗ feſtigt hatte, die lächerlichſten Grimaſſen und Geſichter ſchnitt, um die Weinenden und Thränenüberflutheten zum Lachen zu reizen. Die Standhaftigkeit der Weinenden ward von den Zuſchauern mit einem Bravo belohnt, worauf ſie ſich dankbar verneigten. Die Krone und das Glanzbild aber war in einem Tempel zu ſehen, wo einige Weiber und Männer mit todesbleichem Angeſicht an der Erde lagen, mit gebrochenem Blick, athemlos, mit weit von ſich ge⸗ ſtreckten Armen und Beinen. Jetzt, wie auf Com⸗ mando, reckten ſich die Glieder, verzerrten ſich die Geſichter, einige ſtöhnten laut, mit frampfhaftem
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