Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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Unterkommen, bleibt bei mir, wollt's Handwerk lernen.

Müßt z'allem Ja ſagen! Ellinor verſprach alle ſeine Vorſchläge genau zu befolgen, und es ward nun das Nähere dieſes abenteuerlichen und gefährlichen Plans verabredet. Furchtbar waren die nun folgenden Stunden des Harrens und Erwartens, die Ellinor in dieſer dumpfen, verpeſteten Höhle verlebte, und die mit bleier⸗ ner Schwere an ihr vorüberſchlichen. Die Angſt der Erwartung und die Qual der Gegenwart drohten ihre phyſiſchen Kräfte zu erſchöpfen, und mehrmals fühlte ſie ſich vor Widerwille und pſychiſcher Er⸗ mattung einer Ohnmacht nahe. Aber durch die Racht und das Dunkel ihrer Seele leuchtete gleich einem Hoffnungsſtern das dämmernde Bild ihres Kindes, und ſie ſagte zu ſich ſelbſt:und kann ich es auch nur ſterbend erreichen, dies mein Kind, ſo werde ich doch in ihren Armen, in meiner Tochter Armen ſter⸗ ben! Bei dieſem Gedanken klopfte ihr Herz in freudigem Entzücken, vergeſſen waren die Leiden und die Schauderſcenen dieſer Stunde, und die liebende und ſehnende Mutter dachte nur an ihr Kind, für das ſelbſt ihr Leben zu wagen ſie den Muth fühlte. So kam die erſehnte Stunde heran, zu der das Weib ſich nach ihrer Weiſe auf's Schönſte geſchmückt hatte, und die nun ernüchtert und mit erwachendem

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