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dieſe längſt erwartete ruſſiſche Flotte in den Ha⸗ fen ein.—
Mit frendeſtrahlenden Blicken ſtürzte Alexis Orlow in Natalien's Gemach.
Jetzt ſtehen wir am Ziele, ſagte er, ſich vor ſei⸗ ner Gemahlin auf ein Knie niederlaſſend, jetzt be⸗ grüße ich Euch in Wahrheit als meine Kaiſerin und Herrin. Natalie, die ruſſiſche Flotte iſt da, ſie erwar⸗ tet Euch, um Euch im Triumphe hinzuführen in die Heimath, zu dem Throne, der Euch erwartet, zu Eurem Volke, das Euch ſehnſüchtig ſeine Arme entgegenſtreckt. Ach, jetzt ſeid Ihr eine Kaiſerin, und wundervoll wer⸗ det Ihr ſein, wenn die Kaiſerkrone Euer edles Haupt ziert!—
Ich werde eine Kaiſerin ſein, ſagte Natalie, aber Du, Alexis, Du immer mein Kaiſer und mein Herr ſein!
Natalie, fuhr der Graf fort, Dein Volk ruſt Dich! Deine Soldaten verlangen nach Dir, die Matroſen aller Schiffe, ſie richten die Blicke dieſem Ufer zu, wo ihre Kaiſerin weilt. Das Admiralsſchiff wird prachtvoll ausgeſchmückt zu Deinem Empfange, und der Admiral Gluck wird der Erſte ſein, der Dir hul⸗ digt. Schmücke auch Du Dich, meine holde, ſchöne Kaiſerin, ſchmücke Dich und zeige Dich Deinen Getréuen ſin allem Glanze und aller Pracht Deiner Kaiſerhoheit. Ach, es ſoll ein wundervolles, berauſchendes Feſt ſein,


