.
fallen haben an ſolcher Einigkeit,“ ſagte Böſen⸗ berg.„Ich überlaſſe Sie jetzt Beide Ihren zärt⸗ lichen Ergüſſen und gehe in meine Wohnung, um in inbrünſtigem Gebete Gott zu danken für mein Glück. Lebe wohl Maria,“ fuhr er fort, und legte, wie ſegnend ſeine Hand auf ihr Haupt,„meine Braut, bald mein Weib, in 3r Stunde kehre ich zu Dir zurück.“
Langſam und leiſe verließ er das Gemach und ging in ſeine Wohnung. Als aber die Lhir ſei⸗ nes Zimmers ſich hinter ihm ſchloß, überzog ein triumphirendes hämiſches Lächeln ſeine Züge und er vief:„alſo gewonnen! Das ſchöne, reiche Ju⸗ denkind iſt mein! Freilich, fuhr er dann ſinnend fort, es wäre mir lieber geweſen, ſie hätte mich
aus Liebe, nicht aus bloßer Dankbarkeit zu ihrem
Gatten erkoren, indeß— immer doch iſt ſie mein!—“


