Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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Und dennoch war er ſich klar bewußt, daß dieſe Krone ihn erretten und erlöſen könne, dennoch ahnte er, daß der Stern ſeines Glückes für immer erloſchen ſei. Mitten in ſeinem Triumph in Siebenbürgen hatte er doch ſchmerzliche Erfahrungen gemacht, hatte er erkennen müſſen, daß man ihm mißtraute, und ſeine Loyalität bezweifelte. In Onod dann waren ſchmerz⸗ lich⸗traurige Szenen vorgefallen, die auch hier klar bewieſen, daß man ihm mißtraue, und die den Fürſten ſo ſehr in Verzweiflung gebracht, daß er die Stände⸗ verſammlung verlaſſen wollte, und ſeine Freunde ihn faſt mit Gewalt zurückhalten mußten. Nach der Un⸗ abhängigkeits⸗Erklärung in Onod hatten viele Mag⸗ naten ihren Antheil an jener Erklärung verweigert, waren von Räkoczy abgefallen und hatten ſich den Kaiſerlichen angeſchloſſen. Er war umgeben von rohen, zuchtloſen Haufen, und er hatte außerhalb keine Freunde, keine Unterſtützung; Frankreich allein hatte Räköczy ſeine Hülfe zugeſagt, aber jetzt, da Eugen und Marl⸗ borough ihn durch glänzende Siege gedemüthigt hatten. jetzt hatte Ludwig XIV. für Ungarn nur leere Ver⸗ ſprechungen, aber kein Geld, keine Soldaten!

Das Alles wußte und erkannte Franz Räköczy Er fühlte, daß er die ſchwere Laſt des Krieges nicht lange mehr werde ertragen können. Seine Feinde ſam⸗

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