Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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e Und überall, im Kugelregen wie im

azareth, und an der Todtenbahre, überall war neben Helena ihr Sohn Franz Räköczy, überall ſah man neben dem ſchönen, ſtrahlenden Angeſichte der Mutter das ſanfte, bleiche Angeſicht des ſchönen Knaben, der den alten ergrauten Soldaten der Feſtung erſchien als ein rührendes Bild der Erinnerung an ſeinen Va⸗ ter, den jungen Soldaten als eine glorreiche Hoffnung für die Zukunft, welche einſt ſich herrlicher geſtalten werde, wenn der Knabe erſt zum Jüngling erblühte, wenn wieder ein Räköczy an der Spitze der Patrio⸗ ten ſtände!

Länger als fünf Monate hatte die Belagerung der Feſtung ſchon gedauert, und noch immer war der wilde, grauſame General Caraffa nicht um einen Schritt weiter gekommen, noch immer widerſtand Munkaes, wagte es ein Weib, den Ruhm ſeiner Waf⸗ fen zu verdunkeln, und einen Schatten auf ſeine Siege zu werfen.

Die Häupter ſo vieler ſtolzen Verſchwornen hatte Caraffa ſchon auf das Schaffot geliefert, und das Blut⸗ bad von Eperies, wo dieſe Häupter gefallen, hatte ganz Ungarn mit Schrecken und Entſetzen erfüllt. Was ſeine Siege nicht gethan, das hatte Caraffa's Grauſamkeit zu Ende geführt, ſie hatte durch den

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