gerung herbei, legte die
Munkacs, das war Helena Zrinyi, die Mutter Franz Räkéczy's, jetzt die Gemahlin Tököly's.
Sie allein hielt feſt an der Sache der Aufſtändi⸗ ſchen, ſie allein wankte nicht in ihrer Treue gegen Tö⸗ köly, und als alle Feſtungen und Städte ſich ſchon ergeben hatten, da erklärte ſie als Antwort auf die an ſie ergangene Aufforderung des öſterreichiſchen Gene⸗ rals Caraffa, ihm die Feſtung zu übergeben:„Sie könne und dürfe nicht die Pflicht verletzen, welche ihr, der Mutter, gebiete, ihren Kindern das Erbtheil ihres Vaters unangetaſtet zu erhalten. Die andern Siege der kaiſerlichen Truppen könnten ſie hierin nicht be⸗ irren, da ſie Sr. Majeſtät keine Veranlaſſung gegeben, ſie zu bekriegen. Sie ſelber hege keine feindlichen Ab⸗ ſichten, und ſie würde, wenn man ſie nicht angreife, es ſicherlich vorziehen in Frieden zu leben, und nicht ſich, ihre Kinder und ihre Unterthanen der Bedrängniß, den Leiden und Mühſeligkeiten eines Krieges auszu⸗
ſe
Der General Caraffa, von dem fortgeſetzten ener⸗ giſchen Widerſtand Helena's aufs Aeußerſte gebracht, zur wildeſten Wuth aufgeregt, der General Caraffo ließ jetzt zur energiſchen Belagerung von Munkac
ſchreiten. Er zog ſeine ganze Truppeneh zur Bela⸗ ſelbe rings Munkacs in


