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Georg Räköczy II. bald nach dem Beginn ſeiner Re⸗ gierung verlockte. Zwar hatten die Polen ſich jetzt für Wladislaw einen Nachfolger gewählt, und auf dem polniſchen Throne ſaß jetzt Johann Kaſimir, nicht blos als der Erwählte ſeines Volkes, ſondern auch in ſeiner neuen Würde anerkannt von dem ruſſiſchen, dem deut⸗ ſchen und dem türkiſchen Kaiſer. Aber Georg Räkéczy, der kampfesluſtige Sohn ſeines Vaters, verband ſich mit dem einzigen Fürſten, der den polniſchen Wahl⸗ könig bekämpfte, er verband ſich mit dem Schweden⸗ könig Karl Guſtav, dem Nachfolger Guſtav Adolfs, und ſeiner Tochter Chriſtine, und erklärte Johann Kaſimir von Polen den Krieg.
Umſonſt war es, daß die Stände von Sieben⸗ bürgen ihren Fürſten beſchworen, die Kräfte und die Geldmittel des Fürſtenthums nicht außer Landes zu ziehen; umſonſt drohte der Sultan Muhamed dem ſeiner Oberherrſchaft unterworfenen tributpflichtigen Fürſten von Siebenbürgen mit ſeinem zerſchmettern⸗ den Zorn, wenn er ſich dem Befehl ſeines Oberherrn nicht füge, nicht dem Kampfe gegen den Polenkönig entſage. Der Ehrgeiz ſprach mächtiger zu dem Herzen des Fürſten, als die Drohworte des Sultans zu ſei⸗ nem Kopf.
Mit einem kampfgerüſteten Heere von dreißig⸗


