Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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einen Erfolg haben konnte, und noch bevor die Stände von Polen zu einer Wahl geſchritten waren, trat ein neuer, ein mächtiger Feind gegen Georg Räköczy in die Schranken, und gegen dieſen Feind kämpfte die Manneskraft und die Thatenluſt des Fürſten ver⸗ gebens an.

Dieſer mächtige und unüberwindliche Feind Georg Räköczy's, das war der Tod! Mitten in ſeinen Rü⸗ ſtungen wider den Sultan, der von dem Fürſten von Siebenbürgen vergeblich den Tribut von zehntauſend Dukaten jährlich forderte, ward Georg Räköczy unter⸗ brochen durch das Anrücken dieſes unüberwindlichen, ſtets ſiegreichen Feindes, der auf einmal allen ſeinen ehrgeizigen Plänen ein Ziel ſetzte.

Georg Räköczy I. ſtarb am eilften Oktober 1648, tief betrauert und beklagt von ſeinem eigenen Lande und von dem Nachbarlande Ungarn, das ihm ſo viel verdankte, für deſſen Freiheiten und Glaubensrechte der Fürſt einen ſo langen, ſo erbitterten Kampf gegen den Kaiſer Ferdinand geführt hatte.