haftes Unterliegen das Gemeingut aller Nationen und aller Völker, ſie erglänzen über ihnen Allen gleich den dunkeln Sternen, zu denen man in der Nacht der Kümmerniſſe und der Kämpfe emporſchaut und ſich aus ihrem leuchtenden Glanze Troſt und Ermuthi⸗ gung ſchöpft.
In dieſem Sinne iſt Franz Räköczy nicht mehr ein Ungar, ſondern wir ſchauen zu ihm empor wie zu einem edlen Sternbild, das uns Allen gleich nahe iſt, das Allen gleichmäßig leuchtet, und an deſſen Anblick wir uns um ſo mehr erfreuen und erquicken können, je dunkler und trüber die Zeiten ſind, in denen wir leben.
Dunkel und trübe ſind die Zeiten und die Verhält⸗
niſſe und mit grauen Schleiern verhüllt ſich uns Allen die
Zukunft. In ſolchen Zeiten iſt es ſchön und herzer⸗ guickend, ſich umzuſchauen nach großen Männern und Charakteren, ſich zu erlaben an ihrer edlen Schönheit und Größe, an ſo ene Beiſpielen ſich Hoffnun⸗ gen zu ſchöpfen für dik Zukunft.
Richts Herrlicheres und Größeres gibt es auf
Erden, als einen großen Menſchencharakter, nichts Wunderwürdigeres und Erhebenderes, als ihn immer
ſich ſelber getreu zu finden, zu ſehen wie er, einem Fels im Meere gleich, nimmer wandelt und wankt,


