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den ganzen Tag bei der Arbeit, und verſteht'n Mittagbrod zu kochen, wie keine Andere.
Na, ſo nimm ſie, Chriſtian, die Ausſteuer und die Hochzeit be⸗ ſorge ich.*
Hurrah, rief Chriſtian, ich foll die Hanne friegen! Die Hanne ſoll meine Frau werden! Ach, lieber Herr Fürſt, ich dank' Ihnen, ich vin ſo glücklich, daß ich heulen und weinen könnt', und— ich glaub', ich thu's ſchon. Ich bin's ſonſt gar nicht gewohnt geweſen, glücklich zu ſein, und darum muß ich nu weinen, und, und—
Na, na, weine nicht, Chriſtian, ſagte Blücher, ſich ſchnell mit der Hand über die Augen fahrend, Du biſt ein prächtiger, guter Burſche, und der liebe Gott wird geben, daß Du noch recht lange glücklich biſt, und Dich gewöhnſt an das Glück. Und— es klopft! Sieh mal nach, wer da kommt!
Chriſtian trocknete raſch ſeine Thränen, und eilte nach der Thür hin.
V. Der Blüchertoaſt.
Es war der Adjutant des Fürſten, Graf Noſtitz, welcher Einlaß begehrte. Er meldete, daß ſo eben ein reitender Bote von dem Gra⸗ fen von der Golz, dem preußiſchen Geſandten in Paris, hier in St. Cloud eingetroffen fei, und überreichte dem Fürſten einen Brief des Grafen von der Golz, den der Bote für den Feldmarſchall über⸗ bracht hatte.
Na, ich kann mir ſchon denken, was der Graf will, brummte Blücher. Hat ſchon einmal an mich geſchrieben, und mich um Scho⸗ nung und ſubtile Behandlung der Herren Franzoſen gebeten. Iſt auch einer von Denen, welche meinen, man mißte die Franzoſen immer


