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den goldenen Bienen des Divans trommelnd, dictirte:„Ew. Excellenz wollen ſich auf keine Weiſe, durch Niemand, wer es auch ſei, von der Sprengung der Brücke von Jena abhalten laſſen, indem ich Ihnen nochmals den beſtimmten Befehl dazu wiederhole. Sind die Anſtalten ſo weit, daß die Brücke geſprengt werden kann, ſo ſoll es ſogleich ge⸗ ſchehen, und der General von Bülow benachrichtigt werden, daß er ſeinen Einzug über die nächſte Brücke nimmt. Ich empfehle Eurer Excellenz nochmals die Beſchleunigung der Sprengung.“*)
Na, und nu thun Sie mir den Gefallen, Freund Gneiſenau, und reiten Sie ſelbſt nach Paris, geben Sie dem General Zieten ſelbſt meinen Brief, und ſagen Sie ihm mündlich noch, was zu ſagen nöthig iſt, und daß die Sprengung geſchehen muß, hören Sie, geſchehen muß, um Preußens Ehre wieder rein zu waſchen von dem alten Schmutz⸗ fleck an ſeiner Stirn. Wir haben uns wieder aufgerichtet aus der Erniedrigung, wir können's Haupt wieder muthig erheben, und wir wollen eine reine, fleckenloſe Stirn haben. Das ſagen Sie dem Zieten, mein Freund, und ſagen Sie ihm, er ſoll nicht ſo devot und dienſt⸗ befliſſen gegen die Franzoſen ſein, und nicht ſo bei dem franzöſiſchen König herumſcharwenzeln, und ſich liebes Kind machen. Was wär' denn der Monſieur Louis von Gottes Gnaden, wenn wir Preußen ihn nicht auf der Spitze unſerer Bajonette wieder auf ſeinen Thron'rauf gehoben hätten? Daran ſoll der Herr König von Frankreich noch ein Bischen gedenken, und nicht ſo übermüthig werden, und darum habe ich ihm vor ſeinen Tuilerien recht hübſche große preußiſche Kanonen aufgefahren, die Mündung gerade gegen das Schloß gerichtet, und darum ſtehen bei den Kanonen und als Wache vor dem Schloß preu⸗ ßiſche Artilleriſten, damit der König doch daran denkt, daß wir Preu⸗ ßen eigentlich die Herren von Paris ſind, und der Lilienthron durch das Feuer preußiſcher Kanonen wieder aufgeblüht iſt. Sagen Sie das Alles dem Zieten, General, und ſagen Sie ihm, morgen Mittag muß die Sache abgethan ſein..
Ich werde ihm genau die Worte Eurer Durchlaucht wiederholen,
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*) Varnhagen v. Enſe: Leben des Fürſten v. Wahlſtatt. 476. 6


