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wogte in lebhafteren, wilderen Strömungen auf und ab, und dachte nur daran, ſo raſch als möglich die Stätte der Feierlichkeit zu verlaſſen.
Droben vor ſeinem Thronſeſſel ſtand der Kaiſer. Sein Antlitz war bleich, ruhig, unbewegt wie immer; ſeine langen, flammenden Blicke warf er hinunter auf die Volksmenge, dann hob er das Auge empor, und ließ es langſam an dem Horizont dahingleiten mit einem wunderbaren, innigen, ſchmerzlichen Ausdruck.
Nun wandte er ſich um, und ſchritt über die Eſtrade dahin wieder in die Militairſchule hinein.
Die Ceremonie war zu Ende,— zum letzten Mal hatte der Kaiſer ſein Land und ſein Reich überſchaut!
lI. Die Rammern.
Die Kammern, welche der Kaiſer zwei Tage nach dem Maifelde eröffnet hatte, die Kammern hielten heute ihre erſte Sitzung, und zwei Dinge waren es, mit denen ſie ſich zu beſchäftigen hatten. Sie hatten ſich einen Präſidenten zu wählen, und dann feierlich den Eid der Treue für den Kaiſer und die Verfaſſung abzulegen.
Der Kaiſer, die Nachrichten über dieſe erſte Sitzung der Kammern erwartend, ging mit lebhafter Ungeduld in ſeinem Cabinet auf und ab. Niemand war bei ihm als Benjamin Conſtant, der große Genfer Rechtsgelehrte, dem der Kaiſer bei ſeiner Heimkehr den ehrenvollen Auftrag gegeben, die Zuſatzacte zu der conſtitutionellen Charte zu ent⸗ werfen, welche er dem franzöſiſchen Volke als einen Beweis ſeiner veränderten liberalen Geſinnung verleihen wollte. Napoleon hatte Conſtant heute zu ſich beſchieden, um von ihm über die Stimmung der Deputirten und der Stadt Paris Nachrichten zu erhalten.
Dieſe Nachrichten ſchienen indeß das Herz des Kaiſers wenig
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