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ſonſt beugt er ſein Haupt vor dem Weſen da droben, dem Einzigen, das größer iſt als Er!
Jetzt wieder, nachdem das Hochamt beendet, jetzt donnerten die Kanonen, begannen die Glocken ihr weithin ſchallendes Geläut, und dem Throne nahete ſich jetzt eine Deputation von fünfhundert Wählern aus allen Departements, welche kamen im Namen Frankreichs den Kaiſer zu begrüßen, und das Ergebniß der Wahlen und die Abſtim— mung über die conſtitutionelle Zuſatzacte zu geben, welche der Kaiſer der von Ludwig dem Achtzehnten gegebenen Charte hinzugefügt hatte.
Dieſe Deputation der Fünfhundert erklärte im Namen Frankreichs die Zuſatzacte, welche der Nation alle die Freiheiten gegeben, die ihr noch fehlten, für angenommen, denn mehr als anderthalb Millionen Stimmen hatten für dieſelbe entſchieden und nur viertauſend gegen dieſelbe.
Frankreich, dieſes von mehr denn acht und zwanzig Millionen Menſchen bewohnte Frankreich hatte alſo mit noch nicht zwei Millionen Stimmen geſprochen,— ſechs und zwanzig Millionen hatten geſchwiegen.
Aber dieſe Stimmen, welche geſprochen, ſie hatten doch jetzt über das Schickſal Frankreichs entſchieden, ſie hatten geſagt, daß Frankreich die Zuſatzacte annähme, welche ihm der Kaiſer geboten, daß es Napo⸗ leon danke für dieſen neuen Beweis ſeiner Liebe und Großmuth.
Jetzt erhob ſich Napoleon von ſeinem Thron, und ſich den Wäh⸗ lern zuwendend grüßte er ſie mit einem leiſen Neigen des Hauptes und einem flammenden Blick, der wie ein Blitz durch die Reihen der Männer dahin fuhr.
Athemlos lauſchend hatte Jeder ſein Haupt vorwärts geneigt, mehr denn zwanzigtauſend Menſchen ſchauten empor zu dem Kaiſer, horchten in geſpannter Aufmerkſamkeit auf dieſe volle, gewaltige Stimme, die jetzt machtvoll wie das Brauſen des Sturmwindes über ihren Häuptern dahin rollte, auf dieſe Stimme, deren metallnen Orgel⸗ klang man faſt ein Jahr lang nicht gehört hatte, von der man in zweifelndem Bangen nicht wußte, ob man ſie heute zum letzten Male hören würde.
„Ihr Herren Wähler der Collegien, der Departements und der
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