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kleine Känig von Rom, und je ſchneller der Wagen fuhr, deſto ſtrahlen⸗ der ward ſein Lächeln.
Ach, wie raſch das geht, jubelte er, in die Hände klatſchend. Nicht wahr, nun werde ich bald bei meinem lieben Papa ſein?
Ach, Sire, ſo bald noch nicht. Es iſt ſehr weit von Wien nach Paris.
Aber ich werde hinkommen, rief der Prinz. Ich werde meinen Papa Kaiſer wiederſehen, er wird wieder mit mir ſpielen und mit mir lachen und ſingen. Ich liebe ihn ſo ſehr, meinen guten Papa. Oh, ſagen Sie, ich werde doch gewiß zu ihm fahren? Sie bringen mich nicht anderswo hin? Sie halten Wort, Sie führen mich zu mei⸗ nem Papa?
Ja, ich halte Wort! Sehen Sie nur, Prinz, da fahren wir in das Außenthor von Wien ein. Jetzt nur noch einige Straßen und wir ſind vor dem Hauſe der Dame angelangt, bei welcher Sie dieſe Nacht ſchlafen und mit der Sie morgen nach Paris abreiſen werden.
Ach, morgen reiſe ich nach Paris, jubelte der Prinz. Und in Paris erwartet mich mein Papa, und in Paris werde ich in den Tuilerien wohnen, und da werde ich wieder der König von Rom ſein, und ich werde meine Pagen wieder haben, und alle Menſchen werden mich wieder lieb haben, und Alle werden freundlich zu mir ſein, und Niemand, oh Niemand, wird mich wieder Franz nennen. Oh, ſagen Sie, mein Herr, iſt das nicht ein ſehr häßlicher Name, Franz?
Es iſt wahr, der Name Napoleon iſt ſchöner, ſagte Herr von Narbonne lächelnd, und Sie ſind ſicher, daß man Sie in Paris nie⸗ mals anders nennen wird, beſonders— Aber halt, was iſt das, wir fahren in eine falſche Straße ein— Kutſcher, wir müſſen rechts fahren, rechts—
Herr von Narbonne ſprang empor und riß das vordere Wagen⸗ fenſter auf und legte ſeine Hand auf die Schulter des Wagenführers. Sie haben einen falſchen Weg eingeſchlagen, hören Sie doch!
Aber der Kutſcher hörte nicht, er hieb auf die Pferde ein, und fuhr in ſchnellerem Trabe vorwärts durch die von den flackernden La⸗ ternen matt erleuchteten Straßen.


