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rſche Haltung an, und hob die beiden Finger der rechten Hand ſalu⸗ tirend gegen ſeine Stirn, als ſäße da auf dem in goldigen Locken her⸗ niederringelnden Haar der militairiſche Czakv.
Vive'Empereur! rief er, und im militairiſchen Schritt vorwärts marſchirend, ſang er mit lauter, jubelnder Stimme:
AMlons, enfants de la patrie Le jour de gloire est arrivé.
Majeſtät, flüſterte währenddeß der Graf Montbrun, der Kaiſer ruft nach ſeiner Gemahlin und nach ſeinem Sohn. Wird der Ruf ſeiner Liebe vergeblich ertönen? Wird die Kaiſerin Marie Louiſe nicht zu ihrem Gemahl, zu ihrem Volk zurückkehren?
Ich weiß nicht, was mein Vater, der Kaiſer, über mich beſchließen wird, ſagte Marie Louiſe beklommen. Ihm bin ich Gehorſam ſchuldig, er allein hat über meine Zukunft zu entſcheiden.
Graf Montbrun trat dicht zu ihr heran. Majeſtät, flüſterte er, der Kaiſer ſendet mich. Er hat mir und einigen Getreuen den Auf⸗ trag gegeben, ihm die Gemahlin, ſei's mit Güte oder mit Gewalt, zuzuführen. Majeſtät, ein Wort aus Ihrem Munde, ach, ich beſchwöre Sie im Namen des Kaiſers, der in ſehnſuchtsvoller Angſt dieſem Worte entgegen harrt, ſagen Sie dies eine Wort: ich will nach Frank⸗ reich zu meinem Gemahl zurückkehren!
Ach, was hülfe es mir, wenn ich es ſagte, rief Marie Louiſe bebend. Ich habe nicht die Kraft, meinen Willen durchzuführen. Ich bin eine Gefangene, deren Willen man gebrochen hat, die abhängig iſt von dem Willen ihres Vaters. Ich kann nicht thun, was ich zu thun wünſchte, ich habe keinen Willen, ich kann nur gehorchen, der Nothwendigkeit mich fügen, dem Zwange mich unterwerfen!
Ein leiſes Lächeln glitt über die Züge des Grafen hin. Ew. Majeſtät werden alſo der Nothwendigkeit ſich fügen, ſagte er leiſe. Es iſt eine Nothwendigkeit, daß Sie nach Paris zurückkehren. Sie wollen dem Zwange ſich unterwerfen! Der Kaiſer Napoleon wird ſeine Gemahlin alſo zwingen, zu ihm zurückzukehren, und der Kaiſer Franz kann alsdann ſeiner Tochter, der Erzherzogin Marie Louiſe, keine Vorwürfe machen; da ſie nur gewaltſam gezwungen worden, dem Ruf


