Teil eines Werkes 
4. und letzte Abtheilung, Die Wiener Conferenzen : 3. Band (1859)
Entstehung
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Metternich und er eilte in den Vorſaal, um Jean zu benachrichtigen, daß, ſo lange der Fremde bei ihm ſei, Niemand elſetn werde, und keiner in das Cabinet eintreten dürfe.

Jetzt, ſagte er, zu Fouché zurückkehrend, jetzt wollen wir uns auch noch außerdem vor jedem böſen Zufall ſichern!

Er verſchloß die Thür des Vorſaals und die zweite in ſein Wohn⸗ zimmer führende Thür.

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Herr Herzog, ſagte er dann, nun ſind wir vor jeder Störung ge ſichert, und wenn es Ew. Durchlaucht gefällig iſt, ſetzen wir uns.

Er führte den Herzog zu dem Divan hin und nahm ihm gegen über auf dem Fauteuil Platz.

Und jetzt, Herr Herzog, ſagte er lächelnd, jetzt erlauben Sie mir, Ihnen zu geſtehen, daß ich auf Ihre Worte ſo geſpannt bin, wie ein junges Mädchen auf die erſte Liebeserklärung, die man ihr zu machen im Begriff iſt

Nur Faß es ſich bei meinen Erklärungen viel weniger um Liebe als um Haß handelt, Durchlaucht, rief Fouché. Ich konme, Ihnen zu geſtehen, daß ich rathlos bin, daß ich nicht mehr weiß, wohin wir gehen, noch was wir wollen.

Ah, mein Freund, ſagte Metternich achſelzuckend, dann ſind Sie in Paris genau ſo weit, wie wir hier in Wien auch ſind. Wir be⸗ finden uns hier auch bereits in einem Chaos, aus dem uns ſchwerlich etwas Anderes herausziehen wird, als das Schwert!

Wir aber, ſagte Fouché ernſt, wir ſtehen am Vorabend einer volution, und ich komme hierher, Sie zu fragen, was ſoll, wenn dieſe Revolution den König Ludwig den Achtzehnten geſtürzt hat?

Ach, Sie nehmen das als eine unumſtößliche Gewißheit an? rief Metternich.»

Ja, es iſt eine Gewißheit, ſagte Fouché ernſt. Frankreich ſteht auf einem Vu der in jeder Stunde ſeinen Krater öffnen und ſeine glühende Feuerlava ausſtrömen kann. Der König iſt ein verkorner Mann, denn das Volk liebt ihn nicht, das Militair verabſcheut ihn, und die ſelbſt zürnen ihm wegen der freiſinnigen tionen, die er gegeben, und wegen der Nachſicht, die er den Bonap Mühlbach, Napoleon. IV. Vd. 25

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