Teil eines Werkes 
4. und letzte Abtheilung, Die Wiener Conferenzen : 1. Band (1859)
Entstehung
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verboten hat, daß Sie dies Lied ſingen? Als wir damals von Paris nach Rambouillet fuhren, da ſtimmten Sie auch einmal im Wagen dieſen Geſang an, aber Ihre Majeſtät die Kaiſerin ward ſehr böſe, und ſie ſagte, das ſei ein ſchlechtes und unwürdiges Lied, und Sie ſollten es niemals wieder ſingen.

Und mein Papa hatte mir doch erlaubt, daß ich es ſingen dürfe, und mein Papa iſt doch der Kaiſer, der allein in Frankreich und in der ganzen Welt zu befehlen und zu verbieten hat.

Er war der Einzige, er war der Kaiſer, ſeufzte die Gräfin. Aber ſeine Feinde haben ihn aus Frankreich vertrieben und haben ihn nach der einſamen kleinen Inſel Elba gebracht, und ſie wollen, daß er da bleiben, und niemals wieder Kaiſer von Frankreich werden ſoll.

Oh, liebe Quiou, rief der Knabe aufſpringend, ich will nach Elba, ich will zu meinem Papa. Er wird ſonſt denken, daß ich ihn vergeſſen habe, und ich denke doch alle Tage an ihn, und ich habe ihn doch ſo ſehr, ſehr lieb! Quiou, laß meinen Wagen vorfahren, ich will zu meinem Papa Kaiſer nach Elba fahren!

Sire, das iſt unmöglich! Ich ſagte Ihnen ja, Elba iſt eine Inſel, die ſehr weit von hier iſt; um dahin zu gelangen, müßten Sie erſt bis an's Meeresufer fahren, und dort ein Schiff beſteigen, um über das Meer bis zur Inſel Elba hinzugelangen.

So ſoll man mir ein Schiff geben, und mich zu meinem Vater fahren! rief der Knabe mit blitzenden Augen.

Sire, ſagte die Gräfin leiſe, nicht ſo laut, nicht ſo laut. Sie dürfen das zu keinem Menſchen hier ſagen, denn Ihr Herr Großvater, der Kaiſer, würde ſehr böſe ſein wenn er das hörte.

Der Prinz runzelte die Stirn, und ſein ſchönes, ſonſt ſo ſanftes Geſicht nahm einen trotzigen Ausdruck an. Ich liebe meinen Großvater, den Kaiſer Franz, gar nicht ſehr, ſagte er.

Sire, ermahnte ihn die Gräfin, er iſt aber der Vater Ihrer Frau Mutter.

Aber er iſt der Feind meines Herrn Vaters, rief der Knabe pefig, und er iſt daran Schuld, daß mein Papa nicht mehr Kaiſer von Frant⸗ reich iſt, und daß Er jetzt auf der alten ſchlechten Inſel Elba, und ich