Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 4. Band (1859)
Entstehung
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dieſem Gitter und blickten in ſcheuem, düſterem Schweigen, als ſchauten ſie da auf einen Leichenzug hin, auf die rollenden Wagen. Keine Hand erhob ſich, die Kaiſerin zu begrüßen, keine Stimme rief ihr ein Lebe⸗ wohl zu.

Langſam, wie ein Leichenzug, bewegten die Wagen ſich vorwärts, den elyſäiſchen Feldern zu. Mit düſteren Blicken ſchauten die Leute ihm nach,— dem Leichenzug des Kaiſerreichs, der ſich jetzt in den Bäumen der elyſäiſchen Felder verlor und durch das„Thor des Sieges“ Paris verließ.

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V. Die Einnahme von Paris.

Der Donner der Kanonen, welcher am dreißigſten März nicht einen Moment verſtummt war, fing jetzt an ſchwächer zu werden. Die große Schlacht, welche die Verbündeten unter den Mauern von Paris mit ihren vereinten Streitkräften gegen die Corps von Marmont und Mortier geſchlagen, war nicht beendet, aber ſie war abgebrochen. Be⸗ vor man ſich entſchloß, die Stadt mit Bomben zu beſchießen und ſie im Sturm zu nehmen, wollte man noch einmal den Weg der Güte und Verſöhnung verſuchen. Abgeordnete der Monarchen hatten ſich daher zu den Marſchällen Marmont und Mortier begeben, um ſie zu einer ehrenvollen Capitulation aufzufordern.

Das iſt nun wieder ſo'ne Weichherzigkeit! brummte Blücher, ſich in ſeine Kutſche zurücklehnend. In den Grund ſchießen ſollt' man das ganze Rattenneſt, dann müßte der Bonaparte mit ſammt den Franzoſen doch endlich zu Kreuz kriechen. Aber ich ſeh' ſchon Alles kommen! Es wird wieder ſo'n angenehmen Frieden„Mach mich nicht naß“ geben, und wir werden uns ſo klein und ſo beſcheiden als möglich machen,

um nur ja den Herren Franzoſen kein Aergerniß zu geben! He, Pipen⸗