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Augen zum Himmel emporhebend, rief er: lieber Gott, ich danke Dir! Dank Dir von ganzem Herzen, denn nun wird's Tag, und nun werden wir bald ſehen, wie die Sonne in Paris ſcheint!
Sie wollten nicht Oberfeldherr der rückmarſchirenden Armee ſein, ſagte der König gütevoll, ſo machen wir Sie denn zum zweiten Ober⸗ feldherrn der vorwärts marſchirenden Armee.
Wie denn, ich verſtehe das nicht, ſagte Blücher verwirrt. Das heißt, ich bleibe Obergeneral meines ſchleſiſchen Armeecorps?
Ja, aber mit ausgedehnterer Vollmacht und Selbſtſtändigkeit, und mit einer größeren Anzahl Truppen unter Ihrem Commando. Ihr Armeecorps hat gelitten, Sie haben auf Ihren Siegesfeldern von Möckern und Leipzig viele Ihrer Tapfern verloren. Sie bedürfen, um kräftig und nachdrücklich handeln zu können, des Erſatzes. Sie ſollen alſo noch drei neue Heertheile zugewieſen erhalten*), einen preußiſchen unter General von Kleiſt, einen heſſiſchen unter dem Kurprinzen von Heſſen, und einen gemiſchten Heertheil unter dem Herzog von Sachſen⸗ Coburg, zuſammen gegen fünfzigtauſend neuer Mannſchaft. Dieſe zu⸗ gerechnet zu Ihrem neu verſtärkten Heer von fünfundachtzigtauſend Mann, ſo ſtehen Sie an der Spitze einer Armee, mit der ſich wohl etwas unternehmen läßt, und mit der man am Ende doch einige Lor⸗ beern in Frankreich pflücken kann.
Außerdem aber, ſagte Alexander freundlich, außerdem aber t Sie von jetzt an unter keines andern Feldherrn Oberbefehl. Wir we den mit Ihnen gemeinſam alle Kriegsoperationen und den ganzen Feld⸗ zugsplan berathen, und Ihnen die allgemeinen Entwürfe des Feldzugs mittheilen. Der Fürſt Schwarzenberg aber wird Sie allezeit von den für das große Herr beſtimmten Bewegungen in Kenntniß ſetzen, und Sie nur immer erſuchen, ihn zu benachrichtigen, welche Bewegungen Sie ſelbſt, in Uebereinſtimmung mit jenen, für das ſchleſiſche Heer be⸗
ſchließen.**) Sie werden alſo vollkommene Freiheit haben, Ihre eigenen„ 8**
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*) Varnhagen v. Enſe: Biographie des Fürſten Blücher von Wahl⸗ ſtatt. S. 205. **) Ebendaſelbſt.


