Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 3. Band (1859)
Entstehung
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neben dem Audienzzimmer befindliche Büffetzimmer. Die Herren, welche

ſich im Audienzzimmer befanden, folgten, und die Kammerherren eilten geſchäftig zum Büffet, um den beiden Fürſten die Speiſen ſerviren zu laſſen.

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Die Ernennung.

Alexander ließ ſich neben dem König an der kleinen, von Gold⸗ geſchirr ſtrotzenden Tafel nieder, die für Beide allein ſervirt war, und die unfern von der durch eine Portiére verhangenen Thür ſich befand, welche in den großen Büffetſaal führte.

Eine Pauſe trat ein; der Kaiſer und der König hatten eben ein Stück von der duftenden Gänſeleberpaſtete, die der Hofmarſchall ſelbſt ihnen ſervirte, auf ihre goldenen Teller gelegt und beſchäftigten ſich, wie andere Erdenſöhne, damit, dieſe mit behaglichem Genuß zu ver⸗ zehren. Die Cavaliere, den glücklichen Moment des Schweigens be⸗ nutzend, ſtanden umher und verzehrten die Speiſen, die ſie ſo glücklich geweſen, von dem Büffet zu erhaſchen.

Plötzlich ward dieſe Stille durch eine Stimme unterbrochen, welche nicht in dem Zimmer ſelbſt erſchallte, aber doch wie ein Trompetenſtoß daſſelbe durchſchmetterte.

Dieſe Stimme ſagte: Wenn jetzt noch gezaudert und geſchwankt wird, dann iſt Alles verloren, dann thäte man beſſer, ſich dem Bona⸗ parte gleich zu Füßen zu werfen und um Pardon zu bitten, ſtatt noch unnützer Weiſe das edle und koſtbare Blut des treuen Volkes zu ver⸗ gießen, und dann doch zuletzt ſich zu unterwerfen und klein beizugeben⸗ Wer nicht vorwärts gehen will, der geht ganz von ſelbſt, ohne daß er's merkt, rückwärts, und wer nicht den Muth hat anzugreifen, der iſt ſchon beſiegt, ehe noch der Andere ihn zu einer Schlacht ge⸗ zwungen hat.