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ihn begrüßt, und jetzt meinen ſie, daß das Glück ihre Waffen und ihre Tapferkeit ſegnen wird, da ein gottgeſegneter Dichter mit ihnen zieht, und da er ſie begeiſtern wird zum Kampf durch ſeine begeiſterten Lieder. Aber bevor ſie jetzt ausziehen zum heiligen Kampf, wollen ſie an heiliger Stätte den Segen Gottes erflehen, und am nächſten Sonntag ſollen alle Diejenigen, welche ſchon uniformirt und ausgerüſtet ſind, den Kriegseid ablegen und vom Geiſtlichen eingeſegnet werden. Theodor Körner hat ein frommes Lied dazu gedichtet, das alle Freiwilligen ſingen werden, und Ihr wollt nun ſo grauſam ſein und ihn verhindern, ſein Lied mitzuſingen?
Ich? rief der Meiſter ganz entſetzt. Ich ſollte ihn daran ver⸗ hindern wollen?
Ja, Ihr! ſagte die Frau von Lätzow. Denn wenn Ihr ihm die Uniform nicht macht, ſo kann er nicht mit dabei ſein, ſo kann er nicht den Kriegseid leiſten, ſo kann er das Feſt der Freiwilligen nicht mit⸗ feiern. Darum, lieber Meiſter, ſeid nicht ſo grauſam, macht ihm die Uniform.
Ach ja, lieber Meiſter Martin, bat Theodor Körner, ſeid nicht grauſam, macht mir die Uniform.
Thut es, lieber Meiſter Martin, flehten die beiden jungen Frei⸗ willigen.
Thut es doch, Meiſter, brummten die drei Geſellen.
Meiſter Martin ſeufzte ſchwer und warf einen Blick voll Ver⸗ zweiflung in der Werkſtatt umher. Da liegen noch drei Huſarenjacken, die gemacht werden ſollen, murmelte er. Wenn's noch wenigſtens eine Huſaren⸗Uniform wäre, die der Herr begehrt. Aber der Herr will nicht bei den Huſaren eintreten?
Nein, mein Freund, rief Theodor Körner, ich werde Soldat beim Corps der Rache, bei den freiwilligen Jägern des Majors von Lätzow. Ihr habt alſo viel weniger Arbeit bei meiner Uniform.
Aber ſie iſt auch viel weniger hübſch, ſagte der Meiſter verdrießlich. Eine ganz ſchwarze Uniform mit rothen— das ſieht zugleich traurig und grauſam aus!
Und ſo ſoll's auch ausſehen, lieber Meiſter, rief Lherdor Kör⸗


