ein paar gute nd das Geld, d. Solls ſo
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ler auf dem Novoren hin. rief er.
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einſamen Vater. Und nun, mein ſchönes, liebes Mädchen, Gott be⸗ fohlen! Geben Sie her, ich trage Ihnen das Packet zu Ihrem Wagen hin!
Nein, nein, geben Sie her! rief Leonore ängſtlich, geben Sie her, ich—
Aber der alte Mann hörte nicht auf ſie, er nahm das Packet mit dem Männeranzug und eilte damit aus ſeinem Laden zu dem Fiacre hin.
Eben ſchaute Caroline Peterſen ungeduldig aus dem Schlag hervor, und rief ihrer Freundin zu, ſich zu beeilen.
Der alte Hirſch ſtieß einen Schrei aus, und ſtarrte Caroline an. Herr, mein Gott, rief er, Sie im Männeranzug, Sie ein Freiwilliger?
Ach, rief Caroline, ihre Verwirrung unter einem lauten Lachen verbergend, ich ſehe ſchon, was Sie erſtaunt! Sie verwechſeln mich mit meiner Schweſter. Ich weiß, die war bei Ihnen, und hat an Sie ihre Sachen verkauft, um mich zu equipiren. Ja, ja, wir ſind ſehr leicht zu verwechſeln, denn wir gleichen einander wie ein Ei dem andern. Das macht, wir ſind Zwillingsgeſchwiſter.
Der hat eine Zwillingsſchweſter, wie Sie einen Zwillingsbruder, ſagte Hirſch, mit einem ſeltſamen Lächeln ſich zu Leonoren wendend. Still, ſtill, ich begreife jetzt Alles! Gott ſchütze die muthigen Zwillings⸗ geſchwiſter! Fort, Kutſcher, fort!
Wohin? fragte der Kutſcher.
Nach der Jägerſtraße 23, zum Kaufmann Werkmeiſter, rief Leonore, dem alten Juden Hirſch einen letzten Gruß zunickend.
Der Wagen rollte von dannen.
Was willſt Du denn bei dem Herrn Werkmeiſter? fragte Caroline.
Ich will bei ihm meinen letzten Beſuch als Mädchen machen, ſagte Leonore. Wenn ich von ihm zurückkehre, lege ich meine Frauenkleider ab, und werde Dein Kamerad, und wir gehen dann zuſammen hin und kaufen meine Montirung.
Aber wär's nicht beſſer, wenn ich dann voraus führe nach unſerm Gaſthof, während Du Deinen Beſuch machteſt? fragte Caroline. Du haſt den Fiacre ſchon über eine Stunde, und wir Freiwilligen müſſen Geld ſparen, um ſo lange als möglich uns ſelber ernähren zu können, und nicht dem Staat zur Laſt zu fallen.


