Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
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murmelte ſie leiſe vor ſich hin, von ſeinen Gedanken ſoll man nichts verrathen, die darf nur Gott kennen.

Ihr Vater hinkte zu ihr hin, und ſeine Hand auf ihre Schulter legend, ſah er ihr tief und mit verſtändnißvollen Blicken in das erregte Angeſicht.

Komm, meine Tochter, ſagte er, laß uns hinausgehen auf die Straße, und dort leſen, was der König ſeinem Volk ſagt. Denn jetzt wird der Aufruf des Königs, von dem Carl erzählt, wohl ſchon ge⸗ druckt ſein. Komm alſo, meine Leonore!

Nein, es iſt nicht nöthig, daß Du deshalb auf die Straße gehſt, Vater, ſagte Carl, wir haben Dir ein Blatt mitgebracht, der Zettel⸗ träger, der eben die Blätter ankleben wollte, hat uns ein Eremplar für den Vater geſchenkt, weil's Dich freuen würde, meinte er. Wo haſt Du's denn gelaſſen, Mutter?

Hab's in meine Taſche geſteckt! Hier iſt es! ſagte die Mutter, einen großen gedruckten Bogen Papier aus der Taſche, die unter ihrer Schürze hing, hervorziehend. Da, Vater, lies.

Der Alte nahm das Papier, und reichte es Leonoren hin. Lies es uns vor, mein Kind, ſagte er zärtlich. Aus Deinem Munde am liebſten will ich hören, was der König zu ſeinem Volk ſpricht.

III. Johanna von Brleans.

Sie nahm das Blatt, und mit fliegendem Athem, mit hochgerö⸗ theten Wangen, ganz Bewegung und Gluth, las ſie:„An Mein Volk! So wenig wie für Mein treues Volk, als für Deutſche bedarf es einer Rechenſchaft über die Urſachen des Krieges, welcher jetzt beginnt. Klar liegen ſie dem unverblendeten Europa vor Augen.“

„Wir erlagen unter der Uebermacht Frankreichs. Der Frieden,

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