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wärts und ruhte auf den Frauen und Müttern, die dort drüben in langen Reihen ſaßen, und deren Blicke auf die Söhne gerichtet waren, welche durch das Gewühl der Menge nicht hatten zu ihnen gelangen können.
Seid froh im Herrn, Ihr Mütter, rief Schleiermacher ihnen zu, ſelig iſt Euer Leib, der einen ſolchen Sohn getragen, ſelig Eure Bruſt, die ein ſolches Kind getränkt hat! Gott gab Euch Eure Söhne, Ihr gebt ſie dem Vaterlande! Seid fröhlich im Herrn, denn er will Großes vollbringen durch Eure Söhne! Seid fröhlich und weinet nicht!
Aber ſie weinten! Jetzt weinten ſie, jetzt hielten ſie ihre Thränen, ihr Schluchzen nicht mehr zurück! Das an ſie gerichtete Wort hatte die Wunde ihres Herzens berührt, deren Schmerzen ſie bei der Erregung bis dahin nicht gefühlt hatten.
Jetzt fühlten ſie ihre Wunden, und ſie weinten laut!
Und wie ein electriſcher Schlag durchzuckte es die ganze Verſamm⸗ lung, kein Auge blieb trocken, kein Herz ungerührt, ſelbſt Schleier⸗ macher's Stimme zitterte in Thränen, als er jetzt ſein Amen! Amen! über die Weinenden dahin rief.*)—
Aber jetzt die Thränen getrocknet und hinaus in die friſche, frohe Gottesluft! Hinaus zu dem Potsdamer Thor, und den Weg einge⸗ ſchlagen, der gen Potsdam führt!— Und von Potsdam geht's am andern Tage weiter, vereint mit der jungen Kriegerſchaar, die La Motte Fouqué von Potsdam aus dem König zuführt. Vergeſſen iſt die Ver⸗ gangenheit, vergeſſen der Schmerz des Abſchieds; der Zukunft eilt man entgegen, der ſchlachtendurchdonnerten ſiegreichen Zukunft!
Keine Thränen jetzt mehr! Keine Seufzer! Laßt uns ſingen, ein friſches, fröhliches Lied ſingen!
Ja, laßt uns ſingen! Wo iſt ein Dichter, der uns ein Lied ſingen kann, wie wir's jetzt brauchen!
Der Fouqus iſt hier, der ſoll uns ein Lied ſingen! Ja, ja, der Fouqué iſt unter uns! Wir haben ihn zu unſerm Führer erwählt, daß er uns als unſer Officier zum König transportire. Er iſt ein
*) Eylert: Friedrich Wilhelm III. Thl. I. S. 174.
gferer Ritter ſunyf gegen inſer Führer Aber et i Uerk von der ſient. La Me lied ſingen! Auf, auf, uft und jubel Turnvater Jal den Fougué Und Joh ſeiner Schaar Biten der i hinein mumel Wf, auf uft Phnem ſi Dich ufe die in ihnen wein Dihter! Nein, ne ſhend und t u ich mir e Et wendi Unglingſc Ihr we hezen gena ſbſerfunder ſmnen! Und mi


