Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
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Generals contrepariren und uns und unſer Land vor deſſen üblen uf S

Folgen ſchützen können.

Ew. Majeſtät iſt alſo nicht der Abſicht, dem kühnen Schritt Yorks Ich darf

Ihre Billigung zu geben? fragte Hardenberg. chr und W

Ich hoffe, Sie haben das nicht einen Moment geglaubt, rief der i bin

König. York that vielleicht Recht, daß er ſeine Truppen vor nutzloſer ti Bringn

Aufopferung bewahrt hat. Aber er hätte einzig und allein dieſen Ge Lit vilz

ſichtspunkt in's Auge faſſen und von dieſem Geſichtspunkt aus allein hofungen

ſeine Handlungen erklären müſſen. Statt deſſen hat er ſeinen Hand⸗ Neinng, lungen politiſche Motive untergelegt und mich dadurch compromittirt Bundegen und bloßgeſtellt. Ich befinde mich aber in vollkommen wehrloſer Lage, ſtets nur V und habe nicht die Mittel in Händen, dem Zorn Frankreichs die Stirn iffenllihen!

zu bieten.*) ſie nact geh

3 Nein, rief Hardenberg, Ew. Majeſtät befinden ſich nicht in wehr⸗ ifenli loſer Lage, und der Zorn Frankreichs darf Preußen nicht mehr ſchrecken. bleiben Die Ew. Majeſtät darf nur wollen, nur die Stimme erheben und die Ge⸗ treuen zu ſich rufen, und das ganze Volk wird ſich erheben wie Ein und verdam Mann, und Tauſende und aber Tauſende werden ſich um ihren König Provinzen ſchaaren, und mit einem unüberwindlichen Heer werden Sie hinaus⸗ ilſit ihm; ziehen zu dem heiligen Kampf der Befreiung. Und nicht bloß mit einem ſichtbaren Heer werden Sie dahin ziehen, dem Feinde entgegen,

poleon, ſie ha

meinem Lan Die bffentli

nein, Majeſtät, noch ein unſichtbares Heer wird mit Ihnen ziehen, das daß ich hier Heer der Geiſter und Herzen, die große Armee, deren Anführer die meiner Vite öffentliche Meinung, deren Soldat jeder Bettler auf der Gaſſe, deren Haupſtadt

Geſchütz jedes geſprochene Wort, jeder Liebesgruß und jeder Segen iſt. Oh, Majeſtät, dieſe große Armee der öffentlichen Meinung, die wird vor Ihnen herziehen, die wird Ihnen und Ihrer ſichtbaren Armee die Wege bahnen, die wird Ihnen in jedem Ort neue Rekruten zu⸗ führen, die wird Ihre Kaſſen füllen, Ihre Soldaten kleiden und nähren und unter Ihren Fahnen endlich kämpfen gegen den Feind, den ganz Deutſchland, ganz Europa haßt, und deſſen Joch jeder Einzelne auf

ſich bnde Feſung wi ffentlich S nir nicht. ih in Dre deutſchen

bon hrer ſeinem Rücken fühlt. Oh, ich wiederhole es noch einmal, Ew. Majeſtät und kune bu Vne

*) Des Königs eigene Worte. Siehe: Droyſen I. S. 488.