Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
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Meine Herren, vernichtet; es keit wieder ge Ner vereinigen. id die Freiheit ill, der bleibe wie er will, eine Meinung vird der König dann iſt mein e, ſich meiner jor Thile, ſein

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aus der Fremde in die geliebte Heimath wieder, als ſei Einem plötzlich die Zunge gelöſt und man dürfe jetzt wieder die Sprache des Vater⸗ landes reden. Niemand dachte daran, zurückzubleiben, Jedermann fühlte ſich begeiſtert, endlich wieder für die Sache ſeines Vaterlandes und ſeines Königs allein ſein Blut und Leben wagen zu ſollen, Jeder⸗ mann trug ein frommes Gebet für die neue heilige Sache, der man jetzt wieder dienen ſollte, eine Verwünſchung für die verhaßte Sache, der man hatte dienen müſſen, im Herzen und auf der Lippe, und als der General mit hallender Stimme jetzt rief:So möge denn unter göttlichem Beiſtand das Werk unſerer Befreiung beginnen und ſich vollenden, da riefen wir Alle:Amen, ſo ſoll es ſein! Lieber ſterben, als noch länger dem Feinde dienen! Majeſtät, ich habe Ihnen die heilige unverfälſchte Wahrheit verkündet! Wenn der General ſtrafbar iſt, ſo ſind alle Officiere ſeines Corps es auch. Er forderte uns auf, uns von ihm loszuſagen, wenn wir ſeine Ueberzeugung nicht theilten! Aber Keiner von uns hat ſich losgeſagt, denn wir theilten Alle ſeine Ueberzeugung, und ſind Alle bereit, auch ſeine Strafe zu theilen, wenn anders Ew. Majeſtät ihn ſtrafen wollen für das, was York als edler und hingebender Patriot gethan!

Sind ſehr vorſchnell und unziemlich in Ihren Bemerkungen, Herr Major, ſagte der König mit barſchem Ton. Werd' mich von Ihren begeiſterten Tiraden nicht beſtechen laſſen. Gehen Sie. Sie werden der Ruhe bedürfen! Melden Sie ſich morgen früh! Dann ſollen Sie mit Depeſchen zur Armee zurückkehren! Adien!

III. Die Warnung. Nun, Herr Staatskanzler, ſagte der König, nachdem Thile das

Zimmer verlaſſen, jetzt ſagen Sie mir Ihre Meinung! Geben Sie mir Mittel an, wie wir dieſen unſinnigen und vorſchnellen Streich des