Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

n den Ruſſen ſ Witgenſtein d Mann die mee zu ver⸗ wolle. Fürſt ſich losſagen einen Theil

e Vertrauten, nmal erſchien elungen, ſich

franzöſiſchen

und brachte Macdonad Armeecorys Die Boten Marſchalls ork mußte urchſchlagen,

nund, ſtatt en und nach immer. Va

Generals

auſewitz, den

York

mich dort Uih

en und ver⸗

195

bitte mir jetzt die weitern Unterhandlungen, die mir den Kopf koſten würden.*)

Das hat der General wirklich geſagt? fragte der König raſch. Es iſt die Wahrheit, welche Ihr da ſprecht?

Ja, Majeſtät, es iſt die Wahrheit! Der General York hat das geſagt, ich war zugegen, als Claufewitz zu ihm kam. Ich blieb auch, nebſt dem Obriſten Röden, im Zimmer, als Clauſewitz endlich auf ſein dringendes Bitten vom General York die Erlaubniß erhielt, ihm wenigſtens die mitgebrachten Briefe von den Generälen d'Auvray und Diebitſch übergeben zu dürfen. Der General las ſie, dann heftete er ſeine durchbohrenden Blicke auf Clauſewitz und ſagte:Clauſewitz, Sie ſind ein Preuße! Glauben Sie, daß der Brief des Generals d'Auvray ehrlich iſt und daß ſich die Witgenſtein'ſchen Truppen am 31. December am Niemen befinden werden? Können Sie mir Ihr Ehrenwort darauf geben? Der Oberſtlieutenant Clauſewitz gab ihm ſein Ehrenwort. York ſchwieg und ging nachdenkend einige Male auf und ab, dann reichte er Clauſewitz die Hand dar und mit feſter Stimme und einem wunderbar erhabenen Ausdruck ſagte er:Ihr habt mich! Sagt dem General Diebitſch, daß wir uns morgen früh auf der Mühle vor Poſcherun ſprechen wollen, und daß ich jetzt feſt entſchloſſen bin, mich von den Franzoſen und ihrer Sache zu trennen. Ich gehe nicht nach Piktupöhnen! Und wie er ſo ſprach, da konnten wir, die wir Zeuge dieſes Moments waren, unſer Entzücken nicht mehr zurückhalten. Aller Etiquette und Disciplin vergeſſend, ſtürzten Rödern, Clauſewitz und ich zu dem General hin, um ihn zu umarmen, um ihm mit Thränen in den Augen zu danken, um ihm zu ſagen, daß er nur den glühendſten Wunſch des ganzen Armeecorps erfüllt habe, und daß alle preußiſchen Officiere gleich uns mit enthuſiaſtiſcher Freude die Nachricht aufnehmen würden, daß wir erlöſt ſein ſollten vom franzöſiſchen Bündniß. York aber ſah uns mit ernſten, trüben Blicken an, und mit einem matten Lächeln ſagte er;Ihr habt gut reden, Ihr jungen Leute, mir Alten

*) Yorks eigene Worte. Siehe: Droyſen I. S. 486.