eich dieſem ßen haben Machonald et begeben. erg, inden genen Pa⸗ Sitz ethob. niß, daß ie werden n Dingen icht über⸗ e ich den
aufſuchen
redungen
s immer l zurüc.
von den
afenden an der Antlitz das ſie
Beide in inniger Liebesgemeinſchaft an jedem vollendeten Tage ihres gemeinſamen Glückes auf die Stirnen ihrer ſchlafenden Kinder gedrückt. Jetzt aber, ſeit Louiſe ihn verlaſſen, war dieſer letzte Nachtgruß an ſeine Kinder eine Art heiliger Wallfahrt zu ſeinen Erinnerungen für den König geworden. An keinem Abend durchwandelte Friedrich Wil⸗ helm die ſchweigenden Corridore und trat in die Gemächer ſeiner Söhne und Töchter ein, ohne daß er Derer gedachte, die ihn faſt ſeit drei Jahren nun ſchon verlaſſen hatte, und die er doch immer neben ſich zu ſehen glaubte mit ihrem heiterſtrahlenden Lächeln und ihren vor Liebe und Begeiſterung glänzenden Augen. An keinem Abend unterließ der König es, denjenigen ſeiner Kinder, welche er noch wachend traf, mit ſanfter Stimme zu ſagen:„Betet und gedenkt Eurer edlen Mutter, deren Augen auf Euch ruhen!“ und denjenigen, welche ſchon ſchliefen, zwei Küſſe auf die Lippen zu drücken, den einen für ſich, den andern für Louiſe.
Von dieſem Kirchgang der Erinnerungen war der König ſo eben in ſein Kabinet zurückgekehrt, und wie ein letzter erſterbender Schimmer des Abendrothes erglänzte noch ein mattes Lächeln auf ſeinem An⸗ geſicht, das ſeit dem Tode der Königin immer ernſt und traurig zu ſein pflegte.
Er ſetzte ſich auf den Divan nieder, auf welchem ſie ſo oft an ſeiner Seite geſeſſen, und ſeine Augen hefteten ſich mit einem langſamen, trüben Blick auf den leeren Platz neben ihm.
Allein! Immer allein! ſagte er leiſe. Nichts als Intriguen, Streitigkeiten und Bosheiten um mich her! Keiner, der mich liebt! Allein!
Mit einer ungewohnten ſchnellen Bewegung wandte er das Haupt ſeitwärts nach der Wand hin, wo über ſeinem Schreibtiſch das Bild⸗ niß der Königin Louiſe in dem weißen Gewande und mit der Roſe am Buſen hing.
Wo biſt Du denn, Louiſe, rief er laut, warum haſt Du mich allein gelaſſen, da Du mir doch geſchworen, Freud und Leid mit mir zu tragen, und Du biſt nicht da, es mit mir zu theilen, und—
Plötzlich verſtummte der König und wandte den Blick nach der Thür hin. Es war ihm geweſen, als habe er haſtige Schritte ſich


