Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
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Ew. Excellenz trinken nicht? fragte Augereau. Sie meinen es alſo nicht ehrlich?

Doch, Herr Marſchall, ich meine es ehrlich, ſagte Hardenberg lächelnd, aber Sie haben da ein Wort geſagt, das mich verhindert hat. Sie haben geſagt: auf das Wohl unſeres Kaiſers! Nun aber bin ich der ergebene, und ich darf ſagen treue Diener meines Herrn, des Königs Friedrich Wilhelm, und ich darf den großen Napoleon alſo immerhin nicht meinen Kaiſer nennen.

Ich hatte mich alſo falſch ausgedrückt, rief Augereau haſtig. Füllen wir unſere Gläſer auf's Neue, uud nun trinken wir: auf das Wohl des großen Kaiſers Napoleon!

Er ließ ſein Glas hell anklingen an das Glas des Staatskanzlers, und ſeine ſcharfen, beachtenden Blicke ruhten dann mit lauernder Auf⸗ merkſamkeit auf dem Miniſter.

Herr von Hardenberg ſetzte das Glas an die Lippen, aber dann zog er es noch einmal zurück, und ſich leicht und lächelnd vor dem Marſchall Augerean verneigend, ſagte er: Erlauben Sie mir, Herr Marſchall, daß ich Ihren Toaſt vervollſtändige. Laſſen Sie uns trinken auf das Wohl des großen Kaiſers und auf eine lange und glückliche Allianz mit Preußen!

Und auf eine glückliche Allianz mit Preußen, wiederholten die vier anderen Herren mit begeiſtertem Ton; dann leerten ſie ihre Gläſer, und ließen ſich wieder auf die Fauteuils niedergleiten.

Wir haben da eben angeſtoßen auf unſer lautes Geheimniß, ſagte Fürſt Hatzfeld lächelnd. Denn nicht wahr, Excellenz von Hardenberg, es iſt nur noch ein lautes Geheimniß, dieſe neue glückliche Allianz zwiſchen Preußen und Frankreich?

Ich hoffe, dieſe glückliche Allianz wird bald gar kein Geheimniß mehr ſein, ſagte Hardenberg. Preußen hat mit innigſter Freude den Vorſchlag Frankreichs entgegengenommen, und wird die Vermählung ſeines Kronprinzen Friedrich Wilhelm mit einer kaiſerlichen Prinzeſſin von Frankreich als die freudige Gewähr einer unauflöslichen Verbin⸗

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