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Draußen im Vorſaal ſtand der König, in eine Ecke gepreßt, das Haupt an die Wand gelehnt, die beiden Hände auf die Bruſt gepreßt, um das Aechzen und Schluchzen, das wider ſeinen Willen aus der⸗ ſelben hervorquoll, zu unterdrücken. Seine Augen waren ohne Thrä⸗ nen, ſeine zuckenden Lippen murmelten leiſe: Sie ſtirbt! Mein Weib ſtirbt! Oh, oh! Sie ſtirbt!
Louiſe verlangt nach Ihnen, flüſterte die Prinzeſſin Solms, zu ihm tretend. Aber bitte, ſeien Sie ſanft, zeigen Sie ihr nicht Ihren Schmerz, Loniſe ſagt, ſie ſtürbe ſonſt gleich.
Nein, ſagte der König rauh, ſie ſoll nicht ſterben. Ich werde heiter ſein!
Und er zwang ſeine Qual in ſeine Bruſt zurück, und er zwang ſein Auge, heiter zu blicken.
So trat er an das Lager der Königin. Ich habe eben eine Con⸗ ferenz gehabt mit den Aerzten, ſagte er faſt lächelnd, ſie geben mir die beſten Hoffnungen, die allerbeſten. Hab' auch niemals geglaubt, daß es Gefahr habe, war nur ſo bewegt, weil ich Dich ſo leiden ſeh'!*)
Die Königin blickte mit großen, ernſten Augen zu ihm empor und antwortete nicht.
Der König ſetzte ſich an ihr Lager und nahm ihre rechte Hand. Louiſe drückte ſie leiſe in der ihren und ihre Augen ruhten nachdenklich, ernſt auf ſeinem Angeſicht.
Stille, heilige Stille herrſchte um ſie her.— Heilige Stille.—
Auf einmal zuckt es wie eine dunkle Wolke über das Antlitz der Königin. Er kommt! Er kommt! ruft ſie mit ſchneidendem Wehelaut, und hebt ſich im Bett empor vor Schmerz.
Der König eilt nach der Thür und ruft die Aerzte. Sie ſtürzen herein, der Herzog und die Prinzen, die ganze Familie folgt.
Der König eilt wieder zu ſeiner Louiſe hin. Frau von Berg richtet die Aechzende empor; die Aerzte bleiben in der Ferne ſtehen.„Wir können nicht mehr helfen! Es iſt der Todeskrampf!“
Luft! Luft bruft die Königin.
8) Des Königs eigene Worte. Siehe: Königin Loniſe, S. 379.
Mühlbach, Napoleon. M. Bd 48


